Der Vertrag von Versailles verbot es dem Deutschen Reich Kriegsschiffe von mehr als 10.000 t zu bauen. Damit war der Bau von Schlachtschiffen praktisch unmöglich.. Da aber keine Kalibergrenze aufgeführt war und das Deutsche Reich nicht an die Beschränkungen des Washingtoner Flottenabkommens gebunden war, kamen die deutschen Schiffsbauer auf die Idee, ein relativ kleines Schiff mit einem relativ hohen Kaliber auszustatten.
Aus dieser Symbiose entstand ein Kampfschiff, welches mit seinen 28cm Geschützen den schnelleren, gegnerischen Kreuzern überlegen war. Mit seiner Geschwindigkeit von max. 28 kn konnte es aber auch den stärkeren, gegnerischen Schlachtschiffen davonlaufen. Zum Zeitpunkt des Baues der Deutschland gab es nur drei Schiffe, welche dem deutschen Schiff (auf dem Papier) gefährlich werden konnten. Dies waren die brit. Schlachtkreuzer Hood, Renown und Repulse.