Der Anspruch wieder zu einer starken Seemacht zu werden, verlangte von der Marine den weiteren Ausbau der Flotte. Wegweiser für diesen Ausbau sollte der sogenannte Z-Plan sein. In ihm wurde die Zahl und Art der neu zu bauenden Schiffe festgelegt. Einer der Kernpunkte dieses Planes waren die neuen Schlachtschiffe der H-Klasse. Diese sechs Schiffe sollten in ihrer Kampfkraft die Schiffe der Bismarck-Klasse in den Schatten stellen. Der Kriegsausbruch im September 1939 und die Neuausrichtung der Marinerüstung auf U-Boote und kleinere Überwassereinheiten brachten aber das Ende dieser Klasse. Die bereits im Bau befindlichen Schiffe „H“ und „J“ wurden auf den Helligen abgebrochen. Im Laufe des Krieges gab es noch Studien von vergrößerten „H“-Schlachtschiffen, aber diese sind nie wirklich in eine Projektphase gekommen.