|
Ursprünglich sollten „Renown“ und „Repulse“ Schlachtschiffe der „Royal-Sovereign“-Klasse werden, doch nach Ausbruch des 1. Weltkrieges wurden alle Arbeiten eingestellt und die Bauaufträge aufgehoben.
Nachdem im Oktober 1914 Admiral Fisher als 1. Seelord in die Admiralität zurückkehrte, lebten sogleich seine Pläne von leicht gepanzerten, aber schwer bewaffneten Schlachtkreuzern wieder auf.
Die erfolgreichen Gefechte in der Helgoländer Bucht und bei den Falkland-Inseln schienen ihm recht zu geben.
Zuerst lehnte die Admiralität den Bau neuer Schlachtkreuzer ab mit dem Argument, dass dadurch der Bau anderer Schiffe verzögert werden würde und die neuen Schiffe auch nicht vor Ende des Krieges fertig werden würden.
Doch mit den Argumenten, dass kein fertiges oder in Bau befindliches britisches Großkampfschiff in Punkto Geschwindigkeit die deutsche Lützow (angegeben mit 28 kn) übertreffen könnte und außerdem Fisher für eine neue Rekordbauzeit sorgen wollte, wurden schließlich zwei Schiffe des neuen Typs genehmigt.
Grundlage war die vorhandene „Invincible“, wobei die endgültigen Pläne später ganz anders aussahen.
Die Bauzeit der beiden Schiffe war wirklich bemerkenswert kurz für ihre Größe, doch zeigte die Skagerrak-Schlacht deutlich die Schwächen dieses Schiffstyps auf, so dass „Renown“ und „Repulse“ bereits vor ihrer Auslieferung umgebaut werden mussten, um dem besseren Schutz der Munitionskammern Rechnung zu tragen.
|