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King George V - Klasse

King George V - Klasse

Nach dem Bau der „Nelson“-Klasse versuchte Großbritannien, einen internationalen Baustopp für neue Schlachtschiffe zu initiieren, vorwiegend aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch aus taktischen, da sich einige Militärkreise ob des künftigen Wertes von Schlachtschiffen nicht mehr sicher waren wegen der raschen Fortschritte bei der Luftwaffe.
Ab 1936 jedoch begannen andere Nationen, neue, moderne Großkampfschiffe aufzulegen, auf die man reagieren musste (Frankreich die „Dunkerque“-Klasse, Italien die „Littorio“-Klasse und Deutschland die „Scharnhorst“-Klasse).

Um diese Zeit versuchte GB, das 35,6-cm-Kaliber als SA für Schlachtschiffe durchzusetzen, da man die Ansicht vertrat, dass dieses Kaliber für Schiffe bis 35.000 ts Typverdrängung ausreicht und außerdem ein vielversprechendes Geschütz dieser Art entwickelt hatte.

Im Londoner Flottenvertrag von 1936 scheiterte die Kaliber-Obergrenze jedoch an Japan. Beschlossen wurde jedoch die Tonnage-Obergrenze von 35.000 ts Typverdrängung.

Trotz der weggefallenen Kalibergrenze entschloß sich GB, beim 35,6-cm-Geschütz zu bleiben. Zum einen, weil es bereits vorhanden war und zum anderen, weil ein größeres Kaliber weniger Defensiv-Schutz bedeutet hätte. Ursprünglich sollte die KGV-Klasse 12 SA-Rohre erhalten, doch wurde ebenfalls aus Gewichtsgründen der erhöhte Vierlingsturm durch einen Doppelturm ersetzt.

Angesichts der auf sich genommenen Kaliberbeschränkung war die „King George V-Klasse“ in GB lange umstritten und galt in konservativen Kreisen als ausgesprochene Fehlkonstruktion.

King George V

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