|
Furious war ursprünglich einer der drei „Large Light Cruisers“, schnellen Schiffen mit schwerer Hauptartillerie und geringem Tiefgang, um in der Ostsee operieren zu können und evtl. eine Landung dort zu unterstützen.
Gegen Ende des 1. Weltkrieges stellten sich zwei Dinge heraus: für einen solchen Einsatzzweck wurden keine Schiffe mehr gebraucht und die Rolle des Flugzeugs auch im Seekrieg gewann immer mehr an Bedeutung. Da die Royal Navy zu Aufklärungs- und später auch zu Angriffszwecken Schiffe brauchte, die eine größere Zahl von Flugzeugen transportieren konnten und vor allem schnell genug waren, um mit der Flotte mitzuhalten, fiel das Auge der Admiralität auf die „Furious“. Zuerst wurde statt des vorderen 45,7-cm-Turmes ein Hallen- und Flugdeck eingebaut, was aber nicht erfolgreich war, da Landungen zu gefährlich waren. Also wurde auch der hintere SA-Turm ausgebaut und dort ein Hallen- und Flugdeck eingebaut. Die Ergebnisse waren schon besser, aber nach den Erfahrungen mit der „Argus“ wurde schließlich ein Glattdeck über fast die gesamte Schiffslänge eingebaut.
Später kam dann noch eine Insel auf dem Flugdeck dazu, nachdem vorher Navigations- und Kommandostände teils in Schwalbennestern, teils im Deck versenkbar waren.
|