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Nach dem Wegfall der vertraglichen Zwänge konnten die Konstrukteure der US-Navy mit den Planungen für einen völlig neuen Typ eines Flottenflugzeugträgers beginnen. Inzwischen gingen die Strategen der Navy von einer tragenden Rolle des Flugzeugträgers in einem zukünftigen Krieg aus. Bei den Entwürfen trug man der Tatsache Rechnung, dass die Trägerkampfgruppen weit von den eigenen Basen entfernt operieren würden. Das Hauptaugenmerk wurde auf eine weitere Verbesserung der wasserdichten Unterteilung und dem Schutz gegen Bomben und Torpedotreffer gerichtet. Ab 1940 wurden insgesamt 32 Einheiten dieser Klasse in Auftrag gegeben, von denen 24 fertiggestellt wurden. Zwei weitere wurden noch während der Bauphase aufgrund des Kriegsendes suspendiert. Nachdem die älteren Träger der US-Navy zunächst den Abwehrkampf gegen den japanischen Vormarsch im Pazifik geführt und gestoppt hatten, übernahmen die modernen Träger der Essex-Klasse ab Ende 1943 die große Offensive. Dabei ging kein einziger Träger verloren, nachdem die Vorgänger noch große Verluste erlitten hatten. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die meisten Flugzeugträger dieser Klasse grundlegend modernisiert und dienten zum Teil bis in die 80-er Jahre hinein bei der Flotte.
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