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Aufgrund der angespannten finanziellen Lage nach dem 1.Weltkrieg versagte der Kongreß weitere Geldmittel für den Bau neuer Flugzeugträger. Als aufgrund des Flottenabkommens von Washington 1922 die Schlachtkreuzer der Lexington-Klasse nicht weitergebaut werden durften, erreichte die amerikanische Verhandlungsdelegation den Weiterbau von zweien dieser großen Schiffe zu Flugzeugträgern. Gegenüber dem Versuchsträger USS Langley wiesen die beiden neuen Flugzeugträger gewaltige Fortschritte auf. Die enorm leistungsfähige Antriebsanlage wurde beibehalten, sodass die Träger 33 knoten laufen konnten. Alle 90, an Bord mitgeführten Flugzeuge konnten auf dem Achterdeck parkend, in einem Durchgang gestartet werden. Das Flugdeck war mit dem Schiffskörper fest verbunden und bildete mit diesem einen festen Verbund, das darunter liegende Hangardeck wurde durch große Rolltore gelüftet. Zunächst waren beide Flugzeugträger fest im Verbund der Schlachtflotte eingeplant. Da sie schneller als feindliche Schlachtschiffe waren, nicht aber schneller als Kreuzer, gab man ihnen eine Bewaffnung von 8 – 20.3 cm mit, um sich gegen feindliche Kreuzerverbände zur Wehr zu setzen. Kurz vor Kriegsbeginn wurden die schweren Geschütze entfernt und zumindest bei der USS Saratoga durch 12.7 cm Doppeltürme ersetzt.
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