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Auf der Flottenkonferenz in London 1936 war die höchstzulässige Tonnage für Kreuzer auf 6.000 tonnen begrenzt worden. Da innerhalb dieser Parameter kaum ein gelungener Kreuzerentwurf zu realisieren war, entschloss sich die US-Navy zum Bau eines leichter bewaffneten Flugabwehrkreuzers. Durch die Verrinbgerung des Kalibers konnte die Anzahl der Rohre auf 16 gesteigert werden. Dazu kam eine starke leichte Falk und erstmals seit den Kreuzern der Omaha-Klasse wieder eine Torpedobewaffnung. Die Wirksamkeit der Flugabwehr der Atlanta-Klasse litt jedoch zunächst an der Tatsache, dass nur zwei Feuerleitgeräte an Bord kamen. Damit ließ sich zwar ein wirksames Sperrfeuer schießen, jedoch konnten einzelne durchgebrochene Flugzeuge nicht effektiv genug bekämpft werden. Deshalb kam schon kurz nach Kriegsbeginn eine moderne Radaranlage an Bord. Von den vier Einheiten dieser Klasse wurden die beiden ersten frühzeitig bei Guadalcanal versenkt. Die beiden letzten überlebten den Krieg nahezu unbeschadet.
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